Alle Produkte ausschließlich für Laborforschung und Anschauungszwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke.
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Bild: Histology of thymus gland.jpg – Bhuvana Syama, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Thymulin

Überblick

Ein zinkabhängiges Nonapeptid, das vom Thymus sezerniert wird und essentiell für die T-Zell-Differenzierung ist. Thymulin ist das einzige bekannte Thymushormon, das Zink als obligaten Cofaktor benötigt.

Steckbrief

SequenzpGlu-Ala-Lys-Ser-Gln-Gly-Gly-Ser-Asn (+ Zn²⁺) SummenformelC₃₃H₅₄N₁₂O₁₅Zn Molekulargewicht912 Da (mit Zink) Aminosäuren9 Halbwertszeit\~15–30 Minuten HerkunftNatürlich (Thymus-Epithel) / Synthetisch herstellbar

Wirkmechanismus

Thymulin benötigt Zink als obligaten Cofaktor für die biologische Aktivität. Der Thymulin-Zink-Komplex bindet an spezifische Rezeptoren auf T-Zell-Vorläufern und induziert deren Differenzierung und Reifung. Zusätzlich moduliert es die Zytokin-Balance (IL-2, IL-6, IFN-γ) und beeinflusst die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse.

Forschungsgebiete

  • Essentiell für die T-Zell-Reifung und Differenzierung im Thymus
  • Zinkabhängige Aktivierung – nur die Zn²⁺-gebundene Form ist biologisch aktiv
  • Immunoseneszenz-Forschung – Thymulin-Spiegel sinken mit dem Alter
  • Modulation der Zytokinproduktion und Immunhomöostase
  • Analgetische und entzündungshemmende Effekte in peripheren Schmerzmodellen

Studien & Literatur

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Struktur/Schema zum Beitrag „CagriSema“ (Peptidchemie & Qualität)

CagriSema

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Dihexa

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