Alle Produkte ausschließlich für Laborforschung und Anschauungszwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke.
Foto zum Beitrag „MGF“ (Peptidchemie & Qualität)

Bild: Skeletal muscle histology.jpg – Veeresh likhitha, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

MGF

Überblick

Ein Spleißvariante des IGF-1-Gens, die bei mechanischer Belastung von Muskelgewebe exprimiert wird. MGF aktiviert Satellitstammzellen und initiiert die Muskelreparatur nach Belastung.

Steckbrief

Sequenz24 Aminosäuren (C-terminale Sequenz der IGF-1Ec-Spleißvariante) SummenformelC₁₂₁H₂₀₀N₄₂O₃₉S₂ Molekulargewicht2.867 Da Aminosäuren24 Halbwertszeit\~5–7 Minuten (unmodifiziert) / \~mehrere Tage (PEG-MGF) HerkunftSynthetisch (basierend auf der humanen IGF-1Ec-Spleißvariante)

Wirkmechanismus

MGF wird durch mechanische Belastung (Mechano-Transduktion) in Muskelzellen exprimiert und wirkt autokrin/parakrin auf Satellitstammzellen. Es aktiviert deren Proliferation und hemmt gleichzeitig die Differenzierung, was den Pool an reparaturfähigen Stammzellen vergrößert. Im Gegensatz zum systemischen IGF-1 wirkt MGF primär lokal im belasteten Gewebe.

Forschungsgebiete

  • Aktivierung von Muskel-Satellitstammzellen nach mechanischer Belastung
  • Initiierung der Muskelreparatur- und Hypertrophie-Kaskade
  • PEGylierung verlängert Halbwertszeit für systemische Forschung
  • Neuroprotektive Effekte in ZNS-Ischämie-Modellen
  • Kardioprotektive Wirkung bei Myokardinfarkt-Modellen

Studien & Literatur

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Struktur/Schema zum Beitrag „CagriSema“ (Peptidchemie & Qualität)

CagriSema

Struktur/Schema zum Beitrag „Dihexa“ (Peptidchemie & Qualität)

Dihexa

Foto zum Beitrag „Epithalon“ (Peptidchemie & Qualität)

Epithalon