
Bild: Glycyl-L-histidyl-L-lysine.svg – Ed (Edgar181), Public domain, via Wikimedia Commons (auf Bildfläche gesetzt)
GHK
Überblick
Das Grundtripeptid, aus dem GHK-Cu abgeleitet wird. GHK allein besitzt bereits bemerkenswerte Eigenschaften in der Genregulation und kann die Expression von über 4.000 Genen modulieren.
Steckbrief
SequenzGly-His-Lys SummenformelC₁₄H₂₄N₆O₄ Molekulargewicht340,4 Da Aminosäuren3 Halbwertszeit\~30 Minuten (im Plasma) HerkunftNatürlich vorkommend (Blutplasma, Speichel, Urin) / Synthetisch
Wirkmechanismus
GHK interagiert mit verschiedenen zellulären Rezeptoren und moduliert die Genexpression auf breiter Ebene. Es aktiviert SMAD-Signalwege, TGF-β-Kaskaden und DNA-Reparaturgene, während es gleichzeitig entzündungsfördernde und destruktive Genexpression hemmt. Die Kupfer-Chelatisierung (als GHK-Cu) fügt zusätzliche enzymatische und antioxidative Funktionen hinzu.
Forschungsgebiete
- Modulation der Expression von über 4.000 humanen Genen
- Hochregulation von Kollagen-, Elastin- und Glykosaminoglykan-Synthese
- Stammzell-Rekrutierung und Geweberemodeling
- Unterdrückung von NFκB-vermittelten Entzündungswegen
- Forschung zur Umkehrung von Genexpressionsmustern im alternden Gewebe
Studien & Literatur
Alle Produkte ausschließlich für Laborforschung und Anschauungszwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke.
